Erstellt am 30. Januar 2013, 08:54

Euro erstmals seit fast 14 Monaten auf 1,35 Dollar. Der Euro hat am Mittwoch erstmals seit fast 14 Monaten die Marke von 1,35 US-Dollar erreicht.

Vor geldpolitischen Beschlüssen der US-Notenbank am Abend und wichtigen Konjunkturdaten aus den USA am Nachmittag habe der Handel mit der Gemeinschaftswährung in der Früh erneut an Schwung gewonnen, hieß es von Händlern. Im frühen Handel erreichte der Euro in der Spitze 1,3500 Dollar.

"Heute stehen wichtige Ereignisse auf der Agenda", sagte Ulrich Wortberg von der Landesbank Hessen-Thüringen. Die Anleger warten gespannt auf die Stellungnahme der US-Notenbank nach den geldpolitischen Beschlüssen am Abend. Zuvor werden am Nachmittag US-Arbeitsmarktdaten und die erste Schätzung für das amerikanische Wirtschaftswachstum im vierten Quartal 2012 das Interesse der Anleger auf sich ziehen. Nach Einschätzung des Devisenexperten Lutz Karpowitz von der Commerzbank sind die Aussichten gut, dass der Euro über die Marke von 1,35 Dollar steigen kann.