Erstellt am 29. Januar 2013, 11:10

Exportzahlen bleiben stabil. Trotz einer eher durchwachsenen Konjunkturperiode, dürften die burgenländischen Exporte 2012 wieder Vorjahresniveau erreicht haben.

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Gute Nachrichten aus der burgenländischen Außenwirtschaft: Trotz einer eher durchwachsenen Konjunkturperiode 2012 dürften die Exportzahlen wieder Vorjahresniveau erreicht haben. Mit Ausfuhren im Wert von rund 850 Millionen Euro und Einfuhren im Wert von rund 1,1 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2012 erwirtschaftete die burgenländische Außenwirtschaft in diesem Zeitraum fast genau die Hälfte der Gesamtein- und –ausfuhren des Vorjahres (2011 - Einfuhren: rund 2 Milliarden Euro; Ausfuhren: rund 1,6 Milliarden Euro).

Damit stehen die Chancen gut, dass die Außenhandelsdaten auch zum Jahresabschluss etwa Vorjahresniveau erreicht haben. Ein wichtiges Signal für die gesamte Wirtschaft: So wird in der Industrie jeder zweite Euro im Ausland verdient. In der Sparte Gewerbe und Handwerk gehen 26 Prozent der Gesamtproduktion ins Ausland.

Wichtigste Handelspartner sind dabei unsere deutschen Nachbarn (36 Prozent der Exporte; 30 Prozent der Importe), gefolgt von Ungarn (10 Prozent der Exporte; 11 Prozent der Importe) Frankreich (4 Prozent der Exporte) und Italien (6 Prozent der Importe). China holt in seiner Bedeutung auf und ist bereits vor Italien auf Platz vier der wichtigsten Abnehmerländer.

Die Exportoffensive „go international“ der Wirtschaftskammer und des Wirtschaftsministeriums bot auch 2012 Direktförderungen und andere Maßnahmen zur Unterstützung von Exportunternehmen. Ein wesentlicher Export-Anreiz für Klein- und Mittelbetriebe ist auch die neu gestaltete Internationalisierungsförderung des Landes. Diese bietet den Firmen eine ganze Reihe von interessanten Fördermöglichkeiten bei grenzüberschreitenden Aktivitäten.