Erstellt am 17. Mai 2011, 10:33

Faymann weist Euro-Austrittsfantasien zurück. Bundeskanzler Werner Faymann hat Rufe nach einem Austritt Österreichs oder auch anderer Länder aus der gemeinsamen Währung Euro am Dienstag eine klare Absage erteilt.

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"Wir verwehren uns gegen unsinnige Vorschläge", die die Stabilität des Landes "enorm gefährden" würden, erklärte er im Pressefoyer nach dem Ministerrat in Richtung FPÖ. Österreich habe von der gemeinsamen Währung profitiert und nicht zuletzt dank dieser die Krise gut überstanden.

   Im Vorfeld der Diskussion zum Euro im Plenum betonte Faymann, dass die Stabilisierung des Euro natürlich große Herausforderungen berge. Ein Austritt aus der Eurozone würde aber das Land enorm gefährden.

   Auch Vizekanzler Michael Spindelegger (V) hob die Bedeutung der Stabilität in der Eurozone hervor: "Ich bin froh über Instrumente wie den Rettungsschirm." Diese seien schließlich entscheidend, um die Stabilität aufrecht zu erhalten.