Erstellt am 14. September 2011, 11:40

Fläche für Energiepflanzen soll verdoppelt werden. Der Biomasseverband will den Anteil der Ackerfläche, die für Energiepflanzen verwendet werden, von derzeit 3,4 auf 7,2 Prozent im Jahr 2020 verdoppeln. 2009 wurden in Österreich rund 46.500 Hektar Acker- und Grünland für die Erzeugung von Biomasse genutzt. Dafür solle eine CO2-Steuer eingeführt werden und die heimische Öl-und Gasförderung mit einer Gebühr belegt werden.

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Außerdem sollen ein Viertel der Mittel aus dem Klima- und Energiefonds für erneuerbare Wärme reserviert werden. Das größte Potenzial sieht Verbandspräsident Horst Jauschnegg im Wärmebereich. "Das Biowärme-Ausbaupotenzial bis 2020 wird auf 38 Petajoule geschätzt - ein Plus von 26 Prozent auf 181 Petajoule", rechnete er am Mittwoch vor.