Erstellt am 11. August 2011, 15:58

FPÖ wirft OMV, Shell und BP Preisabsprachen vor. FPÖ-Verkehrssprecher Gerhard Deimek wirft den Mineralölkonzernen OMV, Shell und BP illegale Preisabsprachen vor. Die Treibstoffpreise seien nach wie vor zu hoch und der "Sprit-Markt in Österreich alles andere als frei", erklärte Deimek am Donnerstag. "Bis ins kleinste Detail wird hier offenbar alles abgesprochen", meinte Deimek weiter.

FPÖ-Verkehrssprecher Gerhard Deimek wirft den Mineralölkonzernen OMV, Shell und BP illegale Preisabsprachen vor. Die Treibstoffpreise seien nach wie vor zu hoch und der "Sprit-Markt in Österreich alles andere als frei", erklärte Deimek am Donnerstag. "Bis ins kleinste Detail wird hier offenbar alles abgesprochen", meinte Deimek weiter.

Shell und BP würden bei der OMV einkaufen und die Spritpreise "gleichsam einvernehmlich" festsetzen. Kleine Tankstellen, die bei keiner Kette dabei seien, würden für gewöhnlich auch wesentlich früher mit den Preisen runter gehen. Seit Anfang August sind die Öl- und Fertigproduktpreise um 9 Prozent gesunken. Der Preisrückgang an den Tankstellen betrage allerdings nur zwischen 1,5 und 2 Cent, sagt Deimek und fordert Wirtschaftsminister Mitterlehner auf, schon jetzt die Möglichkeiten zur Kontrolle des Treibstoffmarktes in Österreich zu nutzen.

Spätestens mit der Einführung der Benzinpreis-Datenbank im Herbst werde der Minister keine Ausrede mehr haben, "die vermeintlichen Preisabsprachen nicht aufdecken und verhindern zu können", so Deimek.