Erstellt am 12. Mai 2016, 05:54

von NÖN Redaktion

Frost: „Wir werden helfen!“. Derzeit werden die verursachten Schäden nach dem Frost erfasst, Landesrätin Dunst fürchtet auch, dass Betriebe „aufgeben“.

Begutachtung. Verena Dunst, Minister Andrä Rupprechter und Walter Temmel im Südburgenland.  |  NOEN, zvg
„Im Land sind alle in der Landwirtschaft produzierende Themen betroffen“, erklärt Agrarlandesrätin Verena Dunst (SPÖ) und erklärt: „Für uns ist völlig klar, dass wir helfen müssen, das ist ein Gebot der Stunde.“ Für manche Betriebe kann der Frost fatale Folgen haben: „Es ist klar, dass wir auch Betriebe verlieren werden!“

Gerade für kleine Betriebe kann diese Wetterkatastrophe das Aus bedeuten. „Ich möchte verhindern, dass der eine oder andere den Hut draufhaut und durch Soforthilfe das Schlimmste abwenden“, so Dunst.

Insgesamt geht Dunst laut derzeitigen Schätzungen von einem Schaden von 150 Millionen Euro Verkaufswert aus. „Abgerechnet wird, wenn die Ernte eingebracht ist, dann werden wir wirklich sehen, was zerstört wurde“, so Dunst.

Sie sieht aber auch die Gefahr von Folgekosten, wenn zum Beispiel Obstbauern auf Grund des heurigen Ernteausfalls Verträge mit Handelsketten verlieren.