Erstellt am 20. Februar 2012, 15:05

Gaslieferungen nach Westen wieder in normaler Höhe. Nach Engpässen wegen des extremen Winterwetters hat der russische Staatskonzern Gazprom die Gaslieferungen nach Westen wieder in vollem Umfang aufgenommen.

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Die Schuld für die Einbußen von bis zu 30 Prozent gab Gazprom-Vize Alexander Medwedew - wie zuvor bereits Regierungschef Wladimir Putin - der Europäischen Union. Die EU habe einen effizienten Gasmarkt zerstört, erklärte Medwedew am Montag.

"Inmitten der Krise sind Spotmärkte und erneuerbare Energien daran gescheitert, die erhöhte Nachfrage zu kompensieren." Wegen des Extremwetters hatte Gazprom zunächst den Rekordbedarf auf dem heimischen Markt bedient. Die EU importiert etwa ein Viertel ihres Gasbedarfs aus Russland.