Erstellt am 03. Oktober 2016, 19:27

Gericht wies Beschwerde für den Abschnitt S7 Ost ab. Eine wichtige Entscheidung für die Steiermark und für das Burgenland fällte heute das Bundesverwaltungsgericht (BVwG) in Wien.

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Die Beschwerde gegen den UVP-Bescheid für den Abschnitt Ost der S 7 Fürstenfelder Schnellstraße wurde abgewiesen, das Projekt ist somit umweltverträglich. Die Materienrechtsverfahren (Wasserrecht, Naturschutz) wurden von der ASFINAG bereits eingereicht, die Verfahren laufen noch.

Die ASFINAG kann damit das Projekt bis zur Baureife vorantreiben, die Grundeinlösen und die Detailplanungen laufen bereits. Für den Abschnitt S 7 West rechnet die ASFINAG noch heuer mit einer Entscheidung.

Ostabschnitt geht bis zur ungarischen Grenze

Der Abschnitt Ost führt 13,5 Kilometer von Dobersdorf an die ungarische Grenze bei Heiligenkreuz. Von dort errichtet Ungarn die Autobahn M 8, die Kosten für den Abschnitt S 7 Ost betragen 145 Millionen Euro.

Der 14,8 Kilometer lange Abschnitt West führt vom Knoten Riegersdorf bei Ilz bis Dobersdorf ins Burgenland. Die Trasse verläuft in Richtung Osten nördlich der Siedlungsbereiche von Großwilfersdorf und Altenmarkt. Zwei Fahrstreifen je Richtung (Gesamtbreite 28 Meter), zwei Tunnel (Unterflurtrasse Speltenbach mit ca. 1 Kilometer, Tunnel Rudersdorf mit etwa 2,9 Kilometer), insgesamt 24 Brücken zwischen zehn und fast 200 Metern Länge sowie Lärmschutzmaßnahmen im Ausmaß von 14.000 Quadratmetern werden errichtet. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 471 Millionen Euro.