Erstellt am 19. März 2012, 19:05

Ghizzoni plant bei UniCredit 3.000 Jobkürzungen. Die italienische Großbank und Bank Austria-Mutter UniCredit plant in den nächsten fünf Jahren den Abbau von 3.000 Stellen in Italien.

Dies bestätigte am Montag Konzernchef Federico Ghizzoni nach Angaben italienischer Medien. Nachdem bereits 2010 der Abbau von 3000 Stellen vereinbart wurde, seien weitere 3.000 Jobs zu streichen.

Dies entspreche dem letzten Entwicklungsplan der Bank, der im vergangenen November vorgestellt worden war, so Ghizzoni. Mit den Jobkürzungen will UniCredit die Personalkosten reduzieren und die Effizienz des Konzerns in Italien steigern. Die Gewerkschaften drängen, dass auch bei den Strukturkosten und bei den Managergehältern gespart werde.

Die Gewerkschaften warnten auch vor einem zu großen Jobabbau. Seitdem die UniCredit die römische Bank Capitalia im Jahr 2007 übernommen hatte seien 20.000 Jobs gestrichen worden.