Erstellt am 15. August 2013, 10:38

Goldnachfrage im 2. Quartal auf Vier-Jahres-Tief. Die Nachfrage nach Gold ist im zweiten Quartal nach Verbandsangaben auf den niedrigsten Stand seit vier Jahren gefallen.

Der Bedarf sei trotz eines starken Interesses an Goldschmuck um zwölf Prozent auf 856 Tonnen zurückgegangen, teilte das World Gold Council (WGC) am Donnerstag mit.

Grund dafür seien vor allem Abflüsse von 402 Tonnen aus börsennotierten Produkten (ETPs) mit physischer Hinterlegung gewesen. Zudem hätten die Zentralbanken ihre Zukäufe um 93,4 Tonnen reduziert.

Die Nachfrage nach Barren, Münzen und Schmuck sei indes auf den Rekordstand von 1.083 Tonnen gestiegen, nachdem im April der Goldpreis um 200 Dollar (151 Euro) je Feinunze abgesackt war - so heftig wie seit 30 Jahren nicht mehr.

Die Zukäufe von Verbrauchern aus den beiden größten Konsumenten China und Indien könnten nach Angaben des WGC in diesem Jahr auf einen Rekordstand von jeweils 1.000 Tonnen steigen. Am Donnerstag legte der Goldpreis um 0,3 Prozent auf 1.338,20 Dollar (1.010,5 Euro) je Feinunze (31,1 Gramm) zu.