Erstellt am 17. Oktober 2011, 22:00

GPA will bei Handels-KV Frauenanliegen pushen. Am Mittwoch beginnt das Feilschen um die Gehaltsabschlüsse 2012 für die rund 450.000 Handelsangestellten. Kein anderer Kollektivvertrag umfasst mehr Beschäftigte, die Mehrheit davon sind Frauen.

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Zentrale Forderung der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA-djp) neben einer "kräftigen realen Gehaltserhöhung" ist deshalb die Anrechnung der Karenzjahre als geleistete Berufszeit.

Der Handel verdiene gut an den Frauen und es sei an der Zeit, deren Benachteiligung zu beseitigen, meinten die zwei Chefverhandler auf Arbeitnehmerseite, Franz Georg Brantner und Manfred Wolf, Montagabend vor Journalisten. Anders als bei den Metallern war den Gewerkschaftsvertretern heute kein konkreter Prozentsatz zu entlocken. Die Erwartungshaltung sei diesmal aber aufgrund der Forderung der Metaller-Gewerkschaft nach 5,5 Prozent mehr Lohn besonders hoch, räumte Brantner ein. Für die Bewertung des Gehaltsabschlusses wird die Inflationsrate von Oktober 2010 bis September 2011 herangezogen. Diese lag bei 2,8 Prozent.

Die konkrete monetäre Forderung wird die Gewerkschaft erst am Mittwoch kurz vor Beginn der Verhandlung intern festlegen. So viel ist aber jetzt schon fix: Alle sollen eine deutliche Gehaltserhöhung bekommen. Eine Staffelung wie in den vergangenen Jahren sei nicht vorgesehen.

Den Schwerpunkt legt die Gewerkschaft bei den diesjährigen Gesprächen auf die Anliegen der Frauen. Derzeit lassen sich für die Karenzzeit maximal zehn Monate anrechnen - allerdings nur für die sechste Urlaubswoche, die Kündigungsfrist und die Entgeltfortzahlung beim Krankengeld, nicht aber für die Abfertigung, Sonderzahlungen oder Jubiläumsgelder. Während der Karenz fielen Frauen somit um wichtige Gehaltssprünge um, was aus Sicht der Gewerkschaft einer der Hauptgründe für die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen ist.