Erstellt am 29. Mai 2013, 11:45

Gütertransport war 2012 rückläufig. Der Gütertransport in Österreich war 2012 auf der Schiene und auf der Straße bei österreichischen Firmen rückläufig.

Einzig der Transitverkehr auf der Schiene verzeichnete einen Zuwachs, teilte die Statistik Austria am Mittwoch mit. In Summe ist allerdings die beförderte Menge auf der Schiene mit 6,6 Prozent stärker zurückgegangen als auf der Straße (3,1 Prozent).

Auf dem österreichischen Schienennetz wurden 2012 rund 100,5 Mio. Tonnen befördert, das waren um 6,6 Prozent weniger als im Jahr davor. Die Transportleistung fiel damit um 4,2 Prozent auf 19,5 Mrd. Tonnenkilometer. Nach der Menge berechnet brach der Inlandverkehr um 11,3 Prozent auf 30,9 Mio. t ein, der grenzüberschreitende Transport mit Ziel oder Ausgangspunkt in Österreich fiel auf insgesamt 49 Mio. t um rund 7 Prozent. Nur der Transitverkehr hat zugenommen, um 2,7 Prozent auf 20,6 Mio. t.

95 Prozent der Schienentransporte wurden von inlandischen Unternehmen abgewickelt, deren Leistung nahm allerdings zunehmend ab, hält die Statistik Austria fest. Über das Jahr gerechnet lag das Minus bei 7,6 Prozent, es stieg aber von 4,7 Prozent im ersten Quartal auf 6,2 Prozent, 9,4 Prozent und schließlich 9,9 Prozent im vierten Quartal.

Auf der Straße verbuchten die österreichischen Unternehmen praktisch in allen Kategorien Rückgänge. 25,4 Mio. beladene Fahrten gab es, nach 26,1 Mio. Fahrten im Vorjahr. Das Transportaufkommen fiel um 3,1 Prozent auf 333,9 Mio. t. Die Transportleistung fiel um 8,6 Prozent auf 26,1 Mrd. Tonnenkilometer, davon 16,1 Mrd. Tonnenkilometer innerhalb Österreichs und 9,9 Mrd. tkm im Ausland.

91,5 Prozent der Transporte waren im Inland, wobei hier der Großteil (84,5 Prozent) maximal 80 Kilometer weit befördert wurden.