Erstellt am 17. Februar 2012, 10:51

Haushalte gaben elf Prozent mehr für Energie aus. Laut Österreichischer Energieagentur sind die Energieausgaben heimischer Haushalte 2011 aufgrund von Preis- und Mengeneffekten um rund elf Prozent auf mehr als 11,4 Milliarden Euro gestiegen.

Im Durchschnitt gab ein Haushalt im Monat 262 Euro für Energie aus. Rund 45 Prozent der Energierechnung entfielen auf den Verkehr, knapp 31 Prozent auf Raumwärme und Warmwasser und fast ein Viertel auf Strom.

Der von der Energieagentur berechnete Energiepreisindex (EPI) lag im Jahresdurchschnitt 2011 um 11,1 Prozent über dem Wert von 2010. Zum Vergleich: Der Verbraucherpreisindex (VPI) stieg im Vorjahr um 3,3 Prozent, bereinigt um die energierelevanten Positionen wäre der VPI nur um 2,5 Prozent gestiegen.

Heuer könnte eine Dämpfung der Preissteigerungen wegen des geringer erwarteten Wirtschaftswachstums möglich sein, tendenziell wird aber mit weiter steigenden Energiepreisen gerechnet. Energieagentur-Geschäftsführer Peter Traupmann sieht vor allem in Effizienzsteigerung und Energiesparen Möglichkeiten, dem unaufhaltsamen Anstieg von Energiepreisen entgegenzutreten. Das gelte sowohl für Konsumenten - für die Mobilität und Heizen zunehmend zur finanziellen Herausforderung würden - wie auch für die Republik Österreich, die Klimaschutz- und Energieziele erreichen müsse.