Erstellt am 07. November 2011, 09:45

Haushaltsenergie im September um 11 Prozent teurer. Die Energiepreise für die österreichischen Haushalte waren im September 2011 um 11,3 Prozent höher als im September 2010, geht aus dem von der Energieagentur berechneten Energiepreisindex (EPI) hervor.

Preistreiber waren vor allem Treibstoffe und Heizöl. Im Vergleich zum Vormonat August 2011 war Haushaltsenergie im September 2011 um 0,7 Prozent teurer.

Zum Vergleich: Der allgemeine Verbraucherpreisindex (VPI), der gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent zulegte, erhöhte sich gegenüber September 2010 um 3,6 Prozent.

Superbenzin war im September um 16,1 Prozent teurer als vor einem Jahr, Diesel um 19,6 Prozent und Heizöl um 19,7 Prozent. Der Gaspreis erhöhte sich um 10,7 Prozent. Der Strompreis blieb stabil.

Die Preise für feste Brennstoffe stiegen im Durchschnitt um 3,7 Prozent. Brennholz verteuerte sich um 3,9 Prozent, Holzbriketts um 1,5 Prozent. Der Preis für Fernwärme legte um 1,9 Prozent zu.

Im Vergleich zum Vormonat August war Superbenzin im September 2011 um 1,5 Prozent teurer, Diesel um 1,1 Prozent, Heizöl um 1,3 Prozent, feste Brennstoffe um 0,1 Prozent, Holzbriketts um 0,8 Prozent und Holzpellets um 0,7 Prozent. Stabil blieben im Monatsvergleich die Preise für Gas, Strom, Brennholz und Fernwärme.