Erstellt am 02. Mai 2011, 13:37

Heimische Bauern warten auf Regen. Die österreichischen Bauern warten auf Regen: In den vergangenen acht Monaten hat es in vielen Regionen Österreichs um 40 Prozent weniger Niederschlag im Vergleich zum langjährigen Mittel gegeben, sagte ZAMAG-Klimaexperte, Alexander Orlik. Am stärksten betroffen sind die Gegenden zwischen dem Tiroler Unterland und dem Mühlviertel.

Die österreichischen Bauern warten auf Regen: In den vergangenen acht Monaten hat es in vielen Regionen Österreichs um 40 Prozent weniger Niederschlag im Vergleich zum langjährigen Mittel gegeben, sagte ZAMAG-Klimaexperte, Alexander Orlik. Am stärksten betroffen sind die Gegenden zwischen dem Tiroler Unterland und dem Mühlviertel.

"Es ist derzeit aber noch Restfeuchte für Winterkulturen wie Weizen vorhanden", so der Ackerbauexperte Günther Rohrer von der Landwirtschaftskammer Österreich. "Seit Jahresbeginn fehlen in den Landeshauptstädten zwischen 60 und 100 Liter Niederschlag pro Quadratmeter", erläuterte Klimaexperte Orlik. "Eine ähnliche Trockenperiode hat es seit 1975 nicht gegeben."

Spannend für die Landwirte wird es aber in den nächsten Wochen: "Entscheidend ist, ob es genügend Niederschlag im Monat Mai gibt", so Rohrer. In den vergangenen Wochen wurden Frühjahrskulturen wie etwa Mais ausgesät.