Erstellt am 24. Mai 2016, 16:56

Heinz Kulovits als GÖD-Landesvorsitzener bestätigt. Heinz Kulovits von der FSG (Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen) ist Zentralbetriebsrat in der KRAGES.

GÖD-Bundesvorsitzender Stellvertreter Richard Holzer, GÖD-Landesvorsitzender Heinz Kulovits, sein Stellvertreter Andreas Hochegger, GÖD-Bundesvorsitzender Fritz Neugebauer und GÖD-Landesvorsitzender Stvtr. Rudolf Hover.  |  NOEN, ÖGB
Er erhielt 100 Prozent der Stimmen. Seine Stellvertreter Andreas Hochegger von der FCG (Fraktion Christlicher GewerkschafterInnen) und Rudolf Hover von der FSG wurden ebenfalls einstimmig gewählt.

Rund 120 Delegierte trafen sich heute zum 17. Landeskongress der GÖD Burgenland in Eisenstadt. Die Konferenz stand unter dem Motto „Stark in die Zukunft“. Diskutiert wurden eine Resolution und 34 Anträge, die sich im Wesentlichen mit drei Themenfeldern beschäftigen:

Die GÖD Burgenland fordert faire Einkommen im Aktivstand. „Die Beschäftigten sollen von Gehaltserhöhungen profitieren und nicht der Finanzminister. Daher müssen Steuertarife laufend valorisiert werden“, erklärt Kulovits. Pensionskürzungen sind mit allen Mitteln zu verhindern.

Arbeitszeitmodelle als Themenschwerpunkt

Der zweite Themenschwerpunkt beschäftigt sich mit neuen Arbeitszeitmodellen, die in Zukunft auf berufliche Umstände und Bedingungen Rücksicht nehmen. Die GÖD kann sich dazu auch Arbeitszeitverkürzungen vorstellen.

Als drittes Thema wurde beim heutigen Landeskongress die Gesundheits- und altersversorgung diskutiert. Gefordert wird von den Delegierten der freie und uneingeschränkte Zugang zu den Gesundheitseinrichtungen und zur Pflegeversorgung im Alter für alle Menschen.

Die GÖD vertritt im Burgenland rund 10.200 Beschäftigte und ist damit die stärkste Fachgewerkschaft innerhalb des ÖGB Burgenland. Bei der Zusammensetzung des GÖD-Landesvorstandes, der heute ebenfalls gewählt wurde, konnte die FSG (Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen) zulegen.

Aufgrund der verschiedenen Personalvertreter- und Betriebsratswahlen, die in den vergangenen fünf Jahren durchgeführt wurden, entfallen auf die FSG 57,7 Prozent oder 10 Sitze, auf die FCG entfallen 42,3 Prozent der Stimmen oder acht Sitze.