Erstellt am 31. März 2015, 14:41

von APA/Red

Manche pokern noch mit Landesbank um internen Schlüssel. Der derzeitige Vorsitzende der Konferenz der Landesfinanzreferenten, Wolfgang Sobotka (ÖVP/NÖ), sieht die Liquidität und den Fortbestand der Pfandbriefstelle der Landeshypos - auch nach einem Warnbrief mit Handlungsaufforderung der FMA - gesichert.

 |  NOEN, BARBARA GINDL (APA)
Grund sei der einstimmige Beschluss der Finanzreferenten, dass sich die Länder zu ihren Hypos bekennen, sagte ein Sobakta-Sprecher am Dienstag.

Frage, wie sich Land und frühere Landesbank 150 Mio. Euro aufteilen

So etwa schweigt bisher der burgenländische Finanzreferent zu den konkreten Plänen der Haftungsübernahme der dortigen früheren Landeshypo (Bank Burgenland), die gänzlich im Eigentum der Grazer Wechselseitigen steht.

Das dürfte Beobachtern zufolge damit zu tun haben, dass beim Umgang - bezogen auf die jeweilige interne Aufteilung der Kosten zwischen Land und Landesbank - wohl auch noch gepokert werde. Es geht um die Frage: Wie teilt man sich zwischen Land und Hypo die pro Bundesland (nach dem Achtelschlüssel) errechneten 150 Mio. Euro auf.