Erstellt am 12. September 2016, 05:39

„Regional schmeckt genial“ wirbt bei Aktionstagen. Von Montag bis Samstag (12. bis 17. September) laden 56 burgenländische Betriebe unter dem Motto „Regional schmeckt genial“ ein.

Innungsmeister Thomas Hatwagner, Norbert Szigeti, Innungsmeister-Stellvertreterin Klaudia Pichler-Schmaldienst und Gerald Sagmeister (v.li.). Foto: WKO  |  WKO

56 Betriebe beteiligen sich unter dem Motto „Regional schmeckt genial“ an den Aktionstagen des burgenländischen Lebensmittelgewerbes von 12. bis 17. September. Ziel der Aktion ist es, auf die vielfältige Produktpalette des heimischen Lebensmittelgewerbes aufmerksam zu machen. Mit interessanten Angeboten werden die Kunden vom Nord- bis ins Südburgenland angesprochen.

Eine Woche lang genießen

Kunden erhalten Einblick in das Handwerk, das tagtäglich zur Sicherung der Nahversorgung verrichtet wird. In den burgenländischen Betrieben des Lebensmittelgewerbes entstehen Produkte für die Region aus Produkten aus der Region. Das bedeutet kurze Transportwege, größtmögliche Frische und beste Qualität der Zutaten.

„Das Burgenland hat eine große Vielfalt an regionalen Produkten. Mit der Einladung in unsere Betriebe wollen wir das unseren Konsumenten noch bewusster machen“, erklärt Innungsmeister Thomas Hatwagner.

„Diese breite Palette spiegelt sich auch in der Liste der teilnehmenden Betriebe wider. Sie reicht vom klassischen Bäcker und Fleischer mit regionalen Spezialitäten bis hin zum Nudelerzeuger und Sektproduzenten.“ Hatwagner ist selbst Fleischer in Bernstein mit Filialen im mittleren und südlichen Burgenland.

Vielfältiges regionales Angebot

Das Lebensmittelgewerbe ist eine wichtige Stütze der Nahversorgung. „Viele unserer Betriebe haben eine langjährige Tradition. Wir mussten uns über die Jahre in den sich verändernden Rahmenbedingungen behaupten“, resümiert Klaudia Pichler-Schmaldienst, die Vertreterin des heimischen Bäckergewerbes. „Die Konkurrenz durch Großbetriebe und Lebensmittelketten macht de kleineren Bäckern sehr zu schaffen. Flexibilität und Individualität helfen, sich am Markt zu behaupten.“ Derzeit gibt es im Burgenland 78 Bäcker.

Der Ollersdorfer Winfried Bischof, Vertreter der burgenländischen Nahrungs- und Genussmittelbetriebe, erzeugt in seinem Betrieb ein vielfältiges Angebot an Nudeln: „Das burgenländische Nahrungs- und Genussmittelgewerbe hat viel zu bieten. Wir sind stolz auf unsere Produkte und das möchten wir auch unseren Kunden vor Ort vermitteln. Qualität hat Geschmack, das zeigen wir das ganze Jahr über. Mit den Aktionstagen wollen wir ganz besonders auf unser Angebot aufmerksam machen.“

„Nicht zu vergessen ist auch“, ergänzt Erich Lendl, der Vorsitzende der heimischen Konditoren, „dass wir in den Gemeinden eine wichtige Nahversorgerfunktion erfüllen. Wir bieten Arbeitsplätze, binden die Kaufkraft in der Region und bilden selbst den Berufsnachwuchs aus. Mit der Lehrlingsausbildung geben unsere Betriebe jungen Menschen eine Chance.“

Strukturwandel bei den Müllern

Eine weitere Branche, die auch im Burgenland in den letzten Jahren einem Strukturwandel unterworfen war, sind die Müller. Im Burgenland gibt es derzeit fünf Unternehmer in der Branche.

„Wir verarbeiten Produkte aus der Natur, die je nach Witterungseinflüssen in unterschiedlichen Qualitäten angeliefert werden. Nur wenn das Getreide unsere hohen Qualitätsanforderungen erfüllt, wird es anschließend in der Mühle zu hochwertigen Produkten weiterverarbeitet“, so der Litzelsdorfer Gerald Sagmeister, Vorsitzender der burgenländischen Müller.

Im heimischen Lebensmittelgewerbe gibt es im Burgenland 321 Betriebe.

Auch die BVZ legt großen Wert auf Regionalität und bietet deshalb mit heimatshop.at einen Online-Marktplatz für exklusive, handgefertigte und saisonale Produkte direkt vom Produzenten. Gleich rein schauen unter www.heimatshop.at!

 

Berufszweige im Lebensmittelgewerbe:

Bäcker: 78 Mitglieder

Müller und Mischfuttererzeuger: 22 Mitglieder

Konditoren: 94 Mitglieder

Fleischer: 59 Mitglieder

Nahrungs- und Genussmittel: 88 Mitglieder

Infos: http://wko.at/bgld/lebensmittelgewerbe