Erstellt am 31. Januar 2011, 10:46

Hoch- und Tiefbau rückläufig. Produktionswert ging von Jänner bis Oktober 2010 um 4,1 Prozent auf 11,7 Milliarden. Euro zurück.

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Von Jänner bis Oktober 2010 haben die heimischen Hoch- und Tiefbauunternehmen im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 Prozent weniger produziert. Der Bauproduktionswert ist laut Statistik Austria auf 11,7 Mrd. Euro zurückgegangen. Im Tiefbau betrug der Rückgang 7,8 Prozent auf 4,7 Mrd. Euro, im Hochbau 1,0 Prozent auf 6,4 Mrd. Euro. Regional betrachtet, konnte nur Tirol (+8,2 Prozent) den Wert steigern. In der Steiermark (+0,0 Prozent) stagnierte er. In allen übrigen Bundesländern verringerte sich dagegen die Bautätigkeit. So verzeichneten Vorarlberg mit 11,6 Prozent, das Burgenland mit 9,9 Prozent und Wien mit 6,2 Prozent die höchsten Rückgänge.

Der leichte Rückgang im Hochbau um 1,0 Prozent resultiert aus der negativen Entwicklung der Teilsparten "Sonstiger Hochbau" (-4,1 Prozent), "Industrie- und Ingenieurbau" (-2,7 Prozent) sowie "Wohnungs- und Siedlungsbau" (-0,4 Prozent). Leicht belebend wirkte hier nur die Sparte "Adaptierungsarbeiten im Hochbau" (+2,1 Prozent), so die Statistik Austria am Montag.

Im Tiefbau zeichneten vor allem die Bausparten "Brücken- und Hochstraßenbau" (-40,1 Prozent), "Tunnelbau" (-28,7 Prozent) und "Wasserbau" (-13,8 Prozent) für die insgesamt negative Entwicklung (-7,8 Prozent) der Gesamtsparte verantwortlich. Positive Impulse gingen hingegen von der Sparte "Bau von Bahnverkehrsstrecken" (+17,2 Prozent) aus. Die Bautätigkeit für den öffentlichen Sektor lag mit 4,4 Mrd. Euro um 6,3 Prozent unter dem Vorjahreswert.