Erstellt am 22. März 2013, 13:03

Hundstorfer will Fokus auf Überstunden legen. Sozial- und Arbeitsminister Hundstorfer will bis zu den Nationalratswahlen das Thema Überstunden auf das Tapet bringen - denn diese sollen im Sinne eines Beschäftigungseffektes sinken.

"Auch wenn erst die kommende Koalition nach den Wahlen da ein Abkommen finden soll", so Hundstorfer. 700.000 Österreicher würden regelmäßig 300 Millionen Überstunden pro Jahr leisten.

"Was es sonst noch an Zeitguthaben und individuellen Regelungen in Betrieben gibt, wissen wir nicht genau." Es gehe darum, die Überstunden "wenigstens ein bisschen zu reduzieren und so zu versuchen, einen Beschäftigungseffekt zu erzielen", erläuterte Hundstorfer.

Schon 50 Millionen weniger Überstunden "wären ein Schritt". "Auch nur um 10 Millionen Stunden zu reduzieren, brächte schon etwas", sagte Hundstorfer. Er wolle bis zu den Wahlen jedenfalls "Richtung machen" - und werde der nächsten Regierungskoalition auch wieder angehören, war sich der Politiker, der sich als "Optimist" bezeichnete, sicher.