Erstellt am 03. Januar 2012, 13:41

Immer mehr geringfügig beschäftigt. Überaus stark zugenommen haben in Österreich in den vergangenen fünfzehn Jahren geringfügige Beschäftigungsverhältnisse. Waren 1997 noch weniger als 160.000 geringfügig Beschäftigte registriert, so wurden 2010 schon 302.000 Einträge gezählt.

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Der Aufwärtstrend hält an. Laut Studie der L&R Sozialforschung sind für die nähere Zukunft Zuwachsraten von 3 bis 4 Prozent pro Jahr zu erwarten.

Beispiellose Steigerungsraten dieser Form der atypischen Dienstverhältnisse hatte es in Österreich 2008 und 2009 mit Zuwächsen von 9,6 bzw. 5,2 Prozent bei den "Geringfügigen" gegeben, geht aus der seit Dienstag vorliegenden Studie hervor. Die besondere Dynamik in diesen zwei Jahren dürfte zwar die Ausnahme gewesen sein. Dennoch wird diese Beschäftigungsform auch in Zukunft eine weitere Zunahme erfahren, heißt es in der Untersuchung.

Eine geringfügige Beschäftigung ist in Österreich definiert als Arbeitsverhältnis, in dem die sozialversicherungsrechtliche Geringfügigkeitsgrenze nicht überschritten wird. Dieser Wert wird Jahr für Jahr angepasst und betrug 2011 monatlich 374,02 Euro oder 28,72 Euro pro Tag.

Überdurchschnittliche Zuwachsraten in Österreich erwarten die Autoren der in der Sozialpolitischen Studienreihe erschienenen Untersuchung (Andreas Riesenfelder, Susi Schelepa, Petra Wetzel) weiterhin bei Männern, die im Schnitt zwischen einem und drei Prozentpunkten über denen der Frauen liegen dürfte.

Anfang 2010 waren immer noch 66 Prozent der geringfügig Beschäftigten Frauen - vornehmlich in Dienstleistungs- und Verkaufsberufen, Büroberufen und Hilfsarbeiten. Akademische Berufe, die mit einem Anteil von nur 8 Prozent an vierter Stelle liegen, wurden wiederum hauptsächlich von Männern ausgeübt. Deutlich gestiegen sind geringfügige Dienstverhältnisse bei Jugendlichen (bis 24 Jahre).