Erstellt am 26. September 2011, 10:03

Immofinanz erlitt im ersten Quartal Gewinneinbruch. Die börsenotierte Immobiliengruppe Immofinanz hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011/12 einen herben Gewinneinbruch erlitten.

Das Konzernergebnis hat sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von 59,0 auf 28,2 Mio. Euro mehr als halbiert. Bereinigt um die negativen Wechselkurseffekte hätte es sich auf 78,1 Mio. Euro belaufen, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Das operative Ergebnis verringerte sich den Angaben zufolge um nur 2,9 Prozent von 102,2 auf 99,2 Mio. Euro. Dies sei vor allem auf die um 9,5 Mio. Euro erhöhten Immobilienaufwendungen zurückzuführen.

Das Finanzergebnis war im ersten Quartal (per 31.7.) mit einem Minus von 111,7 Mio. Euro noch deutlicher negativ als in der Vergleichsperiode (minus 101,6 Mio. Euro). Es hätten sich unbare, rein buchhalterische Wechselkurseffekte von minus 40,9 Mio. Euro und negative Bewertungseffekte von Derivaten wegen reduzierter SWAP-Sätze in Höhe von minus 14,1 Mio. Euro niedergeschlagen. Die Umsatzerlöse erhöhten sich um 2,4 Prozent auf 188,2 Mio. Euro.

"Wir haben in den ersten drei Monaten des aktuellen Geschäftsjahres Vermögenswerte in Höhe von 317,1 Mio. Euro verkauft - das gibt uns die notwendige Flexibilität für die Realisierung weiterer Entwicklungsprojekte und den Ankauf attraktiver Immobilien", so Vorstandschef Eduard Zehetner. Die Instandhaltungs- und Sanierungskosten für die Immobilien der Gruppe, aber auch die Mieterlöse seien gestiegen (plus 2,5 Prozent auf 142,1 Mio. Euro), die Verwaltungskosten (Gemeinkosten und Personalkosten) seien um 13,6 Prozent auf 32,7 Mio. Euro gesunken.