Erstellt am 25. September 2012, 10:04

Immofinanz im Quartal operativ besser. Die börsenotierte Immofinanz-Gruppe hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2012/13 den Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 31,1 Prozent auf 188,5 Mio. Euro (143,7 Mio. Euro) gesteigert.

 Das Konzernergebnis ging hingegen um 67,5 Prozent auf 9,2 Mio. Euro zurück, teilte das Unternehmen am Dienstag ad hoc mit. Die Mieterlöse stiegen um 14,2 Prozent auf 162,3 Mio. Euro. Der starke Anstieg der Mieterlöse führte auch zu einem deutlichen Plus beim operativen Ergebnis - von 99,2 Mio. Euro auf 121,7 Mio. Euro. Den Rückgang des Konzernergebnisses führt die Immofinanz auf negative Effekte aus Wechselkursen und der Bewertung von Derivaten im Vergleich zum Vorjahr zurück. Das um diese Einflüsse bereinigte Konzernergebnis sei um 16,0 Mio. Euro auf 69,1 Mio. Euro zurückgegangen. Der Cashflow aus dem Ergebnis habe sich im Vergleich zur Vorjahresperiode um 67,6 Prozent auf 107,7 Mio. Euro erhöht. Der für die Dividendenausschüttung näherungsweise relevante Cashflow wurde auf 79,5 Mio. Euro gesteigert.

Die Erträge aus dem Asset Management stiegen um 25,8 Prozent auf 142,0 Mio. Euro. Die Erträge aus Immobilienverkäufen legten von 1,6 Mio. Euro auf 6,0 Mio. Euro zu, die Erträge aus der Immobilienentwicklung sanken hingegen um 68,1 Prozent auf 3,3 Mio. Euro. Die Verwaltungsaufwendungen stiegen um 7,3 Prozent auf 34,5 Mio. Euro.

Unternehmenschef Eduard Zehetner erwartet für das restliche Geschäftsjahr "eine Fortsetzung der stabilen Entwicklung auf dem hohen Niveau dieses Quartals". Die Immofinanz werde ihre Kosten im operativen Bereich weiter senken und sich auf die Cashflow-Generierung konzentrieren. Der Immobilienbestand soll besser ausgelastet werden. Die Immobilienverkäufe erfolgten vor allem in Österreich. Das Finanzergebnis ist mit -177,6 Mio. Euro deutlich negativ, im Vorjahr lag es bei -111,7 Mio. Euro.