Erstellt am 26. März 2012, 08:58

Immofinanz mit kräftigem Ergebnisplus. Die börsenotierte Immofinanz AG, die vor kurzem in den ATX Five aufgestiegen ist, hat ihre Ergebnisse in den ersten drei Quartalen 2011/12 stark steigern können, allerdings lag das Plus leicht unter den Erwartungen.

Das operative Ergebnis legte um 19,9 Prozent auf 372,0 Mio. Euro zu, und das Konzernergebnis wuchs um 17,5 Prozent auf 269,4 Mio. Euro, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Für das Nettoergebnis war im Mittel ein Anstieg um 21 Prozent auf 276,6 Mio. Euro prognostiziert worden. Die Mieterlöse erhöhten sich - konform den Prognosen - um 3,4 Prozent auf 437,3 Mio. Euro. Die Erträge aus dem Asset Management wuchsen um 5,7 Prozent auf 352,6 Mio. Euro, die Erträge aus Immo-Verkäufen vor Währungseffekten um 67,9 Prozent auf 39,4 Mio. Euro, und die Erträge aus Immo-Entwicklung kletterten, ebenfalls vor Währungseffekten, um 133,4 Prozent auf 49,0 Mio. Euro.

Das Konzernergebnis fiel im 3. Geschäftsquartal 2011/12 deutlich schlechter aus als im 2. Quartal. Es reduzierte sich um mehr als 90 Prozent auf 4,3 Mio. Euro, Ursache waren negative unbare Effekte aus Wechselkursen und die Bewertung von Derivaten, erklärte das Unternehmen am Montag. Bereinigt um diese unbaren Währungseffekte habe das Konzernergebnis im 3. Quartal 54,0 Mio. Euro betragen, hieß es.

Im Ausblick geht man "trotz der Volatilität der Finanz- und Kapitalmärkte weiter von einer stabilen Entwicklung in den Märkten der Immofinanz Group für den Rest des Geschäftsjahres aus", so Immofinanz-Vorstandschef Eduard Zehetner.