Erstellt am 06. Februar 2013, 00:00

„Im Sinne der Kunden“. Bilanz / Die Raiffeisenlandesbank Burgenland ist nach 2012 auch für das Geschäftsjahr 2013 vorsichtig optimistisch.

 |  NOEN
Von Werner Müllner

Die Raiffeisenbankengruppe hat ihre Position als Marktführer im Burgenland 2012 nicht nur gehalten, sondern auch weiter ausgebaut: Im Vorjahr wurden 5.000 neue Kunden gewonnen, insgesamt vertrauen 226.000 Burgenländer ihr Erspartes den örtlichen Raiffeisenbanken an. Generaldirektor Julius Marhold: „Es ist auf jeden Fall ein Ansporn, den eingeschlagenen Weg nicht zu verlassen und nachhaltig vor Ort im Sinne unserer Kunden zu arbeiten.“

Einige Zahlen: Zurzeit gibt es 106.000 Lebensversicherungen, 72.000 Bausparverträge und 32.000 Depots im Burgenland, natürlich alles von Raiffeisen. Betreut werden diese von 900 Mitarbeitern, nimmt man die Raiffeisen-Genossenschaften dazu, dann sind es gar 1.500 Mitarbeiter. Marhold erklärt: „Raiffeisen ist im Land flächendeckend vor Ort.“ Wobei erklärt wird,   dass sich  die Zahl der Raiffeisenbanken auf 30 verringert hat. Die Raiffeisenlandesbank hat sich im Jahr 2012 mit der Raiffeisenbank Jois fusioniert. Fünf bis sechs Bankstellen plant man heuer auszubauen.
 

Wesentliche größere Investitionen plant Raiffeisen in diesem Jahr auch im Wirtschaftssektor, wie zum Beispiel beim Ausbau der Burgenlandtherme und der Errichtung einer Tierfutterfabrik in Pöttelsdorf.

Marhold blickt abschließend auch auf den Weltmarkt: „Die Wirtschaft wird sich bescheiden, aber doch positiv entwickeln.“ Er räumt aber auch ein, „dass die Zinsen am Sparbuch unter der Inflationsrate bleiben werden“.