Erstellt am 22. Februar 2013, 12:19

In eine nachhaltige Zukunft mit den Rauchfangkehrern. Neun burgenländische Rauchfangkehrerbetriebe wurden gemäß eines bundesweiten Qualitäts- und Umweltmanagementsystems zertifiziert. Sie sind damit ein Vorbild für andere Branchen.

 |  NOEN, WK-Burgenland/Dagmar Kaplan
Im Vorjahr begannen neun burgenländische Rauchfangkehrerbetriebe mit der Einführung des bundesweiten Qualitäts- und Umweltmanagementsystems nach ISO 14001, EMAS-VO und ISO 9001. Die teilnehmenden Unternehmer erhielten heute in der Wirtschaftskammer in Eisenstadt in feierlichem Rahmen ihre Zertifikate durch Bundesminister DI Niki Berlakovich überreicht.

„Die burgenländische Rauchfangkehrerinnung hat mit derzeit 36 % den österreichweit größten Anteil an zertifizierten Betrieben zu verzeichnen“, ist Innungsmeister Herbert Baumrock stolz. „Es wird sichergestellt, dass die per Gesetz an die Rauchfangkehrer beauftragten Aufgaben und die dafür erforderlichen Abläufe bestmöglich, weitgehend einheitlich, flächendeckend und nachhaltig durchgeführt werden.“
„Die Rauchfangkehrer sind ein Vorbild für andere Branchen“, lobt Präsident Honorarkonsul Ing. Peter Nemeth anlässlich der Verleihung. „Zertifizierungen bedeuten, sich mit anderen zu messen, für Werte und Standards einzustehen und Einblick in geschäftliche Abläufe zu geben. Sie kosten Zeit und Geld, sie fordern von Unternehmern und ihren Mitarbeiten die laufende Auseinandersetzung mit den Rahmenbedingungen und Zielen.

Zertifizierte Betriebe: Herbert Baumrock, Lockenhaus; Melanie Rössler, Oberpullendorf; Helmut Ellmeier, Burgauberg; Anton Zolles, Großwarasdorf und Unterwart; Andrea Frank, Rust; Roland Grieer, Neudörfl; Anna Leban, Kittsee; Roland Oswald, Eisenstadt.