Erstellt am 11. Januar 2012, 00:00

Industrie ist guter Dinge. PROGNOSEN / Die Industriellenvereinigung Burgenland sieht für jene Betriebe großes Potential, die am Weltmarkt mitmischen.

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VON DORIS SEEBACHER

Trotz Sorge um eine drohende Kreditklemme in der Eurozone lautet die Grundaussage des neuen Präsidenten der Industriellenvereinigung Burgenland (IV) Manfred Gerger: „Wir befürchten keine Rezession“. „Obwohl“, so räumt Gerger jedoch ein, „sehr schwierig wird es für jene Unternehmen werden, die sich in ihren Wirtschaftsbeziehungen auf Europa beschränkt haben“. Denn diese werden in den nächsten Monaten nicht wachsen, sondern stagnieren. „Aber erfreulicherweise sind im Burgenland viele Unternehmen angesiedelt, die sich am Weltmarkt erfolgreich etabliert haben“, so Gerger, der neben seiner Funktion als IV-Präsident auch Vorsitzender der Geschäftsführung der Hella Fahrzeugteile Austria GmbH in Großpetersdorf ist.

Pläne und Ziele für das heurige Jahr: eine professionelle Standortpolitik, Risikobereitschaft bei der Führung der burgenländischen Industrieunternehmen sowie die Stärkung der Zusammenarbeit mit Politik und Sozialpartnern.

Und auch auf die Weiterbildung der Mitarbeiter in der Industrie wird großes Augenmerk gelegt. So wurde von der IV bereits vor zwei Jahren die universitäre Ausbildung für Optoelektronik und Photovoltaik ins Leben gerufen, wo heuer bereits der zweite Durchgang des Universitätslehrganges und der erste Masterlehrgang läuft.