Erstellt am 15. Dezember 2011, 10:05

Inflation stieg im November wieder auf 3,6 % in Österreich. Die rasante Geldentwertung in Österreich hat nur kurz nachgelassen: Im November ist die Jahres-Inflationsrate nach heimischer Berechnung wieder auf 3,6 Prozent gestiegen, nachdem sie im Oktober auf 3,4 Prozent zurückgegangen war.

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Für den starken Anstieg war die erneut zunehmende Preisdynamik bei Nahrungsmitteln und bei Mineralölprodukten - vor allem Heizöl - verantwortlich, erklärte die Statistik Austria am Donnerstag. Außerdem blieben im November die Preise für die Dienstleistungen der Nachrichtenübermittlung fast unverändert und hatten somit einen wesentlich geringeren inflationsdämpfenden Einfluss.

Ohne die Teuerungen bei Mineralölprodukten (+19 Prozent) hätte die Inflationsrate im November lediglich 2,7 Prozent betragen.

Der für die Eurozone berechnete harmonisierte Preisindex Österreichs (HVPI) lag, wie im Monat davor, auch im November um 3,8 Prozent über Vorjahr. Die Teuerung für Pensionistenhaushalte (PIPH) wurde mit 3,8 (3,6) Prozent im Jahresabstand ermittelt, auch hier wurde wie beim VPI wieder der hohe September-Wert erreicht.