Erstellt am 06. September 2013, 14:23

IWF: Griechenland braucht rund 47 Milliarden Euro. Der IWF sieht in Griechenland von 2015 bis 2020 eine Brutto-Finanzlücke von knapp 47 Milliarden Euro.

Das geht aus Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) hervor. Der Bruttobedarf von insgesamt 46,8 Mrd. Euro bis 2020 darf nicht verwechselt werden mit dem Finanzbedarf für mögliche weitere europäische Hilfen für Griechenland.

Der Bruttofinanzbedarf umfasst das staatliche Finanzierungsdefizit sowie den Finanzbedarf aufgrund zu tilgender Staatsanleihen und sonstiger zu tilgender Darlehen. Für das Jahr 2015 geht der IWF von einem Brutto-Finanzbedarf von rund 14,4 Mrd. Euro aus. Hier tut sich eine Netto-Lücke von rund 6,5 Mrd. Euro auf, die bisher nicht abgedeckt ist. Für 2016 sei der Finanzbedarf von 8,3 Mrd. Euro in Athen indes vollständig gegenfinanziert.

Über die Ausgestaltung weiterer Griechenlandhilfen soll Mitte nächsten Jahres entschieden werden.