Erstellt am 25. August 2016, 14:00

Oswald Hackl: Seit 15 Jahren SWV-Präsident . Seit 2001 steht Kommerzialrat Oswald Hackl an der Spitze des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbands Burgenland (SWV).

SPÖ-Klubobmann Robert Hergovich gratulierte KommR Oswald Hackl zum Präsidenten-Jubiläum.  |  SPÖ-Landtagsklub

Gemeinsam mit SPÖ-Klubobmann Robert Hergovich hat er nun Bilanz gezogen über die bisherigen 15 Jahre in dieser Position: „Mit meinem Wissen habe ich mich immer bemüht, aktiv den wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen im Burgenland zu fördern. Vieles ist mir gelungen, vor allem für die kleinstrukturierte burgenländische Wirtschaft“, meint Hackl.

Dem stimmt auch Hergovich zu: „Der SWV ist unter Präsident Oswald Hackl zur starken Stimme der Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe geworden.“ Das habe sich auch in den Wahlerfolgen des SWV widergespiegelt: Hackl hat den SWV 2001 mit 52 Mandaten übernommen, heute verfügt der SWV mit 117 über mehr als doppelt so viele Mandate und rund 50 Prozent mehr Wählerstimmen.

Neben vielen anderen Initiativen setzt sich der SWV für soziale die Absicherung der Einzelpersonenunternehmen (EPUs) ein – mit einem Anteil von 61,1 % an den burgenländischen Unternehmen das Rückgrat der heimischen Wirtschaft. 2013 wurde bei der SWV-Landeskonferenz ein entsprechender Leitantrag beschlossen.

„Der Einsatz war ein Erfolg: Auch auf Druck des SWV wurde Anfang 2016 die Mindestbeitragsgrundlage für Selbständige gesenkt. Außerdem wollen wir, dass das Krankengeld für Unternehmer nun ab dem 1. Tag ausgezahlt, anstatt erst ab dem 43. Tag. Das bedeutet mehr Fairness für Kleinstunternehmer!“, erklärt Hergovich.

Der SWV habe gemeinsam mit der SPÖ auch erfolgreich Druck für die größte Steuerreform der Zweiten Republik gemacht, die ebenfalls 2016 in Kraft getreten ist. Nun müsse verstärkt unlauterer Wettbewerb bekämpft werden – zum Schutz der fair agierenden heimischen Unternehmen.

Hackl: Förderung innovativer Unternehmen

„Ich unterstütze innovative Menschen beim Schritt in die unternehmerische Selbständigkeit, fördere das Image des Unternehmertums und vertrete sozialdemokratische, unternehmerische Werte. Dafür bin ich bekannt und dazu stehe ich!“, erklärt Präsident Hackl seine Beweggründe.

Wichtig sei in Zukunft daher die Förderung von besonders innovativen Neugründungen, meint auch SPÖ-Klubobmann Hergovich: „Sehr zu begrüßen ist daher das Startup-Paket von Bundeskanzler Christian Kern. Der Wegfall der Lohnkosten für die ersten drei Beschäftigten bei Startups ist ein wichtiger Schritt in Richtung mehr Innovation. Mit dem 100-Millionen-Euro-Paket sollen 10.000 bis 15.000 neue Jobs geschaffen werden. Das ist auch eine Chance für das Burgenland: Mit unserer effizienten Verwaltung und der Fachhochschule Burgenland als Kompetenzzentrum für Technologie in Eisenstadt und Pinkafeld haben wir die besten Voraussetzungen für neue Startups!“, so Hergovich.