Erstellt am 29. September 2016, 10:27

Beim „Lohn“ sparen: Startup-Paket vorgestellt. Startup-Paket mit Lohnnebenkosten-Befreiung soll auf alle Gründer ausgeweitet werden - eine Forderung der Unternehmer.

Eröffnung. Präsident Peter Nemeth, Dietmar Csitkovics (Vorsitzender JW-Burgenland), Herbert Rohrmair-Lewis (JW-Bundesvorsitzender), Präsident Christoph Leitl und Bürgermeister Thomas Steiner bei der Tagung in Eisenstadt.    |  Müllner

Knapp 1.000 Jungunternehmer, Gründer und Führungskräfte trafen sich am Wochenende zur 23. Bundestagung der Jungen Wirtschaft (JW) in Eisenstadt. Austausch, Networking und Vorträge standen im Mittelpunkt. Die Bundesregierung hat im Sommer ihr Startup-Paket vorgestellt. Darin ist eine Reduktion der Lohnnebenkosten für die ersten drei Mitarbeiter in den ersten drei Jahren vorgesehen, die allerdings nur sogenannten „innovativen Startups“ zugutekommt.

Das sind österrreichweit rund 1.000 Gründer pro Jahr. „Das Startup-Paket ist ein erster wichtiger Schritt am Weg zum Gründerland Nr.1. Die Lohnnebenkosten-Befreiung darf aber nicht nur auf eine kleine Gruppe der sogenannten ‚innovativen Startups‘ beschränkt werden. Alle Gründer sorgen mit ihren Ideen, Services und Produkten für Dynamik und Wachstum am Markt und müssen daher in der oftmals schwierigen Anfangsphase entlastet werden“, sieht der JW-Bundesvorsitzende, Herbert Rohrmair-Lewis, Nachschärfungsbedarf.

Den Anfang der Tagung machte Leo Hillinger, der Einblicke in seinen Zugang zur Selbstvermarktung gab. Bei der Eröffnung streute WKO-Präsident Christoph Leitl „seinen“ Jungunternehmern Rosen – sie seien mit ihrem ungebrochenen Gründer- und Innovationsgeist die „Mutmacher“ für das ganze Land. Mehr auf Seite 84