Erstellt am 01. November 2012, 19:28

Kein Ende von IWF-Griechenland Verhandlungen. Ein Ende der Verhandlungen zwischen der griechischen Regierung und den internationalen Gläubigern des Landes ist trotz "guter Fortschritte" nicht in Sicht.

Nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) fehle noch eine Einigung auf "Finanzierungsbedingungen, die mit einer tragbaren Schuldenlast einhergehen". Wann die Verhandlungen zu einem Abschluss kommen sei noch unklar.

Griechenland verhandelt seit Wochen mit der Troika, bestehend aus Europäischer Union, Europäischer Zentralbank und IWF, über die Bedingungen für die Auszahlung der nächsten Hilfstranche in der Höhe von 31,5 Mrd. Euro. Ohne dem Geld droht Griechenland Mitte November die Staatspleite. Zudem wird nach Wegen gesucht, die finanziellen Konsequenzen aus den Verzögerungen bei der Umsetzung von Sparauflagen durch Griechenland zu bewältigen. Dabei hofft Athen auf eine Fristenverlängerung von zwei Jahren. Dies könnte aber weitere 30 Mrd. Euro kosten, so EU-Vertreter.