Erstellt am 06. Februar 2013, 14:00

„Keine Erhöhung“. Energie Burgenland / Gewinne steigen, Wind und Sonne liefern Energie. Der Rechtsstreit mit den Ex-Vorständen wird noch länger dauern.

Voller Energie. Die Vorstände Michael Gerbavsits und Alois Ecker (v.l.) freuen sich über das Betriebsergebnis. In Wind, Sonne aber auch Wasserkraft wird man in Zukunft weiter investieren. Gerbavsits: "Wenn in Deutschland von Energiewende geredet wird, dann ist das bei uns schon gegessen."  |  NOEN, Müllner

Die Fusion wurde erfolgreich realisiert, der Windausbau planmäßig vorangetrieben und ein tolles Ergebnis eingefahren. „Damit befinden wir uns auf dem richtigen Kurs – wir haben unsere wichtigsten Ziele erreicht oder sind ihnen ein großes Stück näher gekommen“, erklären die beiden Energie-Burgenland-Vorstände.

Über 300 Millionen Euro Umsatz machte das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr. Besonders gut laufe es im Windgeschäft, sagen die Vorstände. Vorstandssprecher Michael Gerbavsits: „Es ist notwendig, Netz und Infrastruktur auszubauen.“ Konkret nannte er dabei den Ausbau der Umspannwerke in Zurndorf und Andau. Alois Ecker ergänzt, wo man noch punkten wird: „Energieberatung ist das effizienteste Kraftwerk, das wir haben.“

x  |  NOEN, Müllner

Gerbavsits weiter: „Nach Ende der jetzigen Ausbaustufe haben wir 210 Windkraftanlagen.“ Ecker über Zukunftsfragen: „Wir müssen Wege und Mittel suchen, wie wir diese Energie auch effizient speichern können.“ Auf die Frage, wie sich die Energiepreise entwickeln werden, erklärte man, was man fix ausschließen könne: „Eine Preiserhöhung.“

Offen ist der Rechtsstreit mit den Ex-Vorständen. Gerbavsits: „Hans Lukits hat vorerst verloren, ist aber in Berufung gegangen. Ein Termin für Josef Münzenrieder ist im Juni, alles andere ist offen.“ Ecker und Gerbavsits unisono: „Es wird auch von unserer Seite Klagen geben. Jeden Cent, der zu Unrecht verwendet worden ist, werden wir versuchen ins Haus zurück zu bekommen.“