Erstellt am 27. März 2012, 09:28

„Keiner wird gekündigt“. UNIQA-PLÄNE / Die Uniqa Versicherung will mehr Servicestellen im Land haben und verspricht, keine Mitarbeiter abzubauen.

Uniqa-Vorstandsvorsitzender Hartwig Löger und Uniqa-Burgenland Direktor Herbert Vostriz (r.) plaudern über die Zukunft der Versicherung, vor allem im Burgenland. Derzeit ist die Uniqa hier an 18 Standorten mit 213 Mitarbeitern vertreten und kümmert sich um 64.500 Kunden. FOTO: DORIS SEEBACHER  |  NOEN
VON DORIS SEEBACHER

Fast 30 Prozent der Burgenländer haben ihre Versicherungen bei der Uniqa abgeschlossen. „Noch näher zum Kunden“, lautet deshalb das ehrgeizige Ziel der Versicherung in nächster Zukunft. „Das heißt, wir wollen noch weiter in die Regionen hinein“, erklärt Uniqa-Vorstandsvorsitzender Hartwig Löger im Gespräch mit der BVZ.

Ausbau von Generalagenturen vor allem im Norden
Erreichen will man dies unter anderem mit dem Ausbau von Generalagenturen. Vor allem im Nordburgenland gebe es noch „genügend weiße Flecken“, so Uniqa-Burgenland-Chef Herbert Vostriz. „Zehn neue Generalagenturen im Jahr würde ich mir wünschen“, sagt Vostriz. Vor allem im vorigen Jahr hatte Uniqa mit Verlusten zu kämpfen. Das lag aber nicht an den Geschäften selbst. „Versicherungstechnisch erreichten wir Rekordzahlen“, so Löger. Abschreibungen und buchhalterische Vorsichtsmaßnahmen in Krisenzeiten waren der Grund für den Umsatzrückgang. Und auch von Mitarbeiterabbau war zu hören.

Kein Personalabbau im Burgenland
„Personalabbau: nein, Veränderungen: ja“, so Vostriz. Erreichen will man diese durch natürliche Abgänge sowie teilweise auch durch Versetzungen in regionale Servicecenter. „Verarbeitungstechnisch werden Vereinfachungen generiert, das heißt, es wird zentrale Servicecenter für Schadenserledigungen geben“, so Vostriz. Die fachliche Vertriebsunterstützung für den Außendienst wird wesentlich ausgebaut. „Kürzlich hatten wir die letzten Gespräche und das Organigramm für 2013 steht“, sagt Löger. „Wir kommen ohne Personalabbau aus. Für jene, die im pensionsnahen Alter sind, wird es Lösungen geben, aber das wird sich in Grenzen halten“, so Vostriz, und: „Jeder gute Mitarbeiter im Innendienst bleibt uns erhalten.“