Erstellt am 16. Mai 2013, 14:26

Klare Mehrheit erwartet weitere Pensionskürzungen. Die Sorge um die finanzielle Sicherheit im Alter nimmt zu.

Laut einer Umfrage von Gfk-Austria im Auftrag der Sparkassen Versicherung befürchten 77 Prozent der Befragten weitere Kürzungen des gesetzlichen Pensionsanspruches in den nächsten 10 bis 15 Jahren. Nur zehn Prozent der insgesamt 500 Befragten halten demnach die staatliche Pension für voll gesichert, 13 Prozent sind unschlüssig.

2009 hielten noch 21 Prozent der Österreicher die Pensionen in den nächsten 10 bis 15 Jahren für voll gesichert. Ebenfalls 77 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass an der privaten Altersvorsorge kein Weg vorbeiführen wird. Die Augen öffnen werde das Pensionskonto, denn damit werde die Differenz zwischen dem aktuellen Aktiveinkommen und der zukünftigen staatlichen Pensionskürzung mit einem Schlag sichtbar werden, so die s Versicherung in einer Pressemitteilung von Donnerstag. Schon jetzt rechneten 66 Prozent der Befragten damit, dass ab der Offenlegung des Pensionskontos die Wichtigkeit der privaten Altersvorsorge stark zunehmen werde.

Die Bereitschaft, die Beträge für die private Vorsorge zu erhöhen, sei aber noch relativ niedrig. Nur elf Prozent der Befragten planten eine Erhöhung, 60 Prozent wollten nicht mehr Geld als heute für die Sicherung ihres Lebensabends aufwenden. Jeder fünfte Befragte gebe an, bereits genug Geld in die private Altersvorsorge zu investieren.

Von der Möglichkeit der betrieblichen Altersvorsorge haben mehr als 25 Prozent der Befragten noch nie gehört und sehen auch keinen Grund sich darüber zu informieren. 15 Prozent wollten Informationen zur betrieblichen Altersvorsorge und 17 Prozent haben davon gehört und wollen mehr Details.

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