Erstellt am 04. Dezember 2012, 10:02

Knapp 30.000 nutzten Arbeitsmarktöffnung für neue EU-Mitglieder. Seit der Öffnung des österreichischen Arbeitsmarktes im Mai 2011 haben netto 29.493 Menschen aus den 2004 der EU beigetretenen acht Mitgliedstaaten in den ersten zwölf Monaten eine Beschäftigung in der Alpenrepublik aufgenommen.

Das teilte das Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) am Dienstag in einer Aussendung mit. Eine überdurchschnittliche Zuwanderung verzeichneten vor allem die östlichen Bundesländer wie etwa Wien (+10.108 Arbeitskräfte), Niederösterreich (+6.844) und das Burgenland (+2.935 Arbeitskräfte).

Die Bruttozuwanderungsströme waren in diesem Zeitraum aber deutlich höher: Von Mai 2011 bis April 2012 nahmen insgesamt 75.510 Arbeitskräfte aus diesen Ländern erstmals eine Arbeit in Österreich auf, dem Wifo zufolge arbeitete aber ein großer Teil der Arbeitskräfte nur kurze Zeit in Österreich. Einen Zuwanderungsschub habe es auch im Dezember 2011 in den Wintersportregionen wie etwa Salzburg und Tirol gegeben.