Erstellt am 07. November 2013, 01:25

KV-Abschluss mit Bergbau-Stahl erzielt. Bei den Verhandlungen der Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp über einen einheitlichen Kollektivvertrag Metallindustrie mit dem Fachverband Bergbau-Stahl konnte ein Abschluss für die rund 17.000 Beschäftigten erzielt werden.

IST- und kollektivvertragliche Mindestlöhne bzw. -gehälter sollen zwischen 3,2 und 2,5 Prozent steigen, hieß es am Mittwochabend.

Im Durchschnitt steigen die Löhne um 2,8 Prozent. Zudem hätten die Gewerkschaften eine Freizeitoption vereinbart: Die IST-Erhöhung könne nun in nachhaltige Freizeit umgewandelt werden. Dafür zwingend notwendig sei allerdings der Abschluss einer Betriebsvereinbarung.

"Nun können alle Beschäftigten dieses Fachverbandes individuell mitentscheiden"

"Wie in der Elektronikindustrie können nun alle Beschäftigten dieses Fachverbandes künftig individuell mitentscheiden, ob sie kürzer arbeiten, also die Lohn- und Gehaltserhöhung in Freizeit eintauschen", erklärten Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Proyer (GPA-djp).

"Dies ist der fünfte Abschluss im Kollektivvertrag Metallindustrie und entspricht den Lohn- und Gehaltsabschlüssen der Maschinen- und Metallwarenindustrie, Nichteisen-Metallindustrie, Fahrzeugindustrie sowie der Gas- und Wärmeunternehmungen", betonten die beiden Chefverhandler weiter. Die Verhandlungen mit der Gießereiindustrie, dem sechsten Fachverband der Metallindustrie, finden am 7. November statt.