Erstellt am 26. April 2013, 12:20

Mehr Erneuerbare Energien in der EU. In der EU kommt mehr Energie aus Wasser, Wind, Sonne und Co. 2011 stieg der Anteil der Erneuerbaren am Endenergieverbrauch auf 13 Prozent, nach 12,1 Prozent 2010 und 7,9 Prozent 2004.

Österreich lag mit einem Anteil von 30,9 Prozent 2011 nach 30,4 im Jahr davor erneut an vierter Stelle. Spitzenreiter waren laut EU-Statistikamt Eurostat Schweden (46,8 Prozent) und Finnland (31,8 Prozent).

Die EU hat sich selbst das Ziel gesetzt, ihren Erneuerbaren-Anteil bis zum Jahr 2020 zu steigern. Die einzelnen Mitgliedsländer haben dabei jeweils eigene Zielwerte, die die unterschiedlichen Ausgangssituationen berücksichtigen.

Österreich, gesegnet mit Flüssen und Seen, sprich Wasserkraft, muss auf 34 Prozent kommen. Forscher von Joanneum Research, TU Wien und Wegener Center haben kürzlich empfohlen, den österreichischen Anteil auf 36 Prozent zu heben, das wäre wirtschaftlich sinnvoll und würde sich finanziell bezahlt machen. Das erste Mitgliedsland hat seinen Zielwert schon 2011 erreicht: Estlands Erneuerbaren-Anteil stieg 2011 auf 25,9 Prozent, 25 Prozent war die Vorgabe.

Seit 2004 stieg der Anteil der Alternativenergien in allen Mitgliedsstaaten. Österreich war mit einer Zunahme von 22,8 auf 30,9 Prozent unter den Ländern mit den höchsten Zunahmen. Einen noch stärkeren Anstieg verbuchten Schweden (38,3 auf 46,8 Prozent) und Dänemark (14,9 auf 23,1 Prozent). Auch Deutschland (4,8 auf 12,3 Prozent) und Estland (18,4 auf 25,9 Prozent) haben stark zugelegt.