Erstellt am 01. Oktober 2013, 09:05

Metaller-KV-Verhandlungen gehen in zweite Runde. Die Kollektivvertragsverhandlungen für die 120.000 Beschäftigten der Maschinen- und Metallwarenindustrie (FMMI) gehen am Dienstag in die zweite Runde.

Vergangene Woche waren die Gespräche nach sieben Stunden unterbrochen worden. Im Vorjahr waren vier Verhandlungsrunden für eine Einigung nötig. Insgesamt gibt es im Metallsektor sechs Fachverbände, mit denen bis vor zwei Jahren gemeinsam verhandelt wurde. Das wollten die Arbeitgeber nicht mehr, sehr zum Ärger der Gewerkschaften. Deren Ziel ist es, einen gleichen Kollektivvertrag für alle sechs Verbände auszuhandeln. Es gilt als sehr unwahrscheinlich, dass die Gewerkschaften mit einem der anderen Fachverbände vor dem FMMI abschließen.

Der FMMI vertritt mit 120.000 Beschäftigten den überwiegenden Teil der 180.000 Metaller. Eine Gehaltsforderung der Arbeitnehmervertreter liegt noch nicht vor, derzeit streiten die Gewerkschaften noch mit der Industrie über die Inflationsrate als Basis für die Gehaltserhöhung. Bisher wurden immer die vergangenen zwölf Monate betrachtet, das wären laut Gewerkschaften 2,4 Prozent. Der FMMI geht aber von einer aktuellen Inflationsrate von 2,1 Prozent aus.