Erstellt am 20. September 2013, 13:29

Metaller läuten Herbstlohnrunde ein. Die Gewerkschaften hätten am Freitag gerne ihre Forderungen für die herbstlichen Kollektivvertragsverhandlungen an alle Fachverbände des Metallgewerbes und der Metallindustrie übergeben. Während am Vormittag alle Arbeitgeber des Metallgewerbes dabei waren, werden am Nachmittag nur drei der sechs Fachverbände der Metallindustrie der Einladung der Arbeitnehmer folgen.

In der Wirtschaftskammer finden sich um 14 Uhr die Vertreter der Fahrzeugindustrie, der Gießereien und der Gas- und Wärmeerzeugung ein. Sie beschäftigen zusammen knapp 40.000 Arbeitnehmer. Die Fachverbände der Maschinen- und Metallwarenindustrie, der Nichteisenmetalle und Bergbau-Stahl (insgesamt gut 140.000 Beschäftigte) pochen hingegen auf getrennten Verhandlungen und sehen daher auch keinen Grund, an der symbolträchtigen gemeinsamen Forderungsübergabe teilzunehmen. Sie haben für den Verhandlungsbeginn und zugleich für die Forderungsübergabe Einzeltermine ab dem 24. September eingeplant.

Aus Sicht der Gewerkschaft kommt dennoch heute die Forderungsübergabe an alle zustande: Sie wird ihre Forderungen elektronisch an alle übermitteln, die nicht anwesend waren.

Die eigentlichen Verhandlungsrunden beginnen am Dienstag, dem 24. September, mit dem Fachverband Maschinen- und Metallwarenindustrie. In diesem Sektor arbeiten 120.000 Beschäftigte.