Erstellt am 18. Oktober 2012, 01:52

Metaller-Verhandlungen unter schlechten Vorzeichen. Die Metallindustrie setzt am Donnerstag ihre Verhandlungen über den Kollektivvertrag für das kommende Jahr fort.

In drei Gesprächsrunden war man sich bisher null entgegengekommen, erste Betriebsversammlungen haben bereits stattgefunden. Gibt es auch heute Nacht keine Einigung, stehen Warnstreiks im Raum.

Die Arbeitnehmer fordern eine Lohnerhöhung von fünf Prozent, die Arbeitgeber bieten 2,26 Prozent - bei einer aktuellen Inflationsrate von 2,7 Prozent. Bei Änderungen bei der Arbeitszeit ist die Industrie zu einer Erhöhung um 2,8 Prozent bereit. Arbeitszeitregeln auf Betriebsebene sind für die Gewerkschaften aber das Ende der Sozialpartnerschaft und daher ein absolutes "No-Go".

Verhandelt werden heute die Löhne und Gehälter der Maschinen- und Metallwarenindustrie, zu der 120.000 Mitarbeiter zählen. Heuer feilschen erstmals die sechs Fachverbände der Metallindustrie getrennt, insgesamt geht es um 180.000 Metaller.