Erstellt am 02. Oktober 2013, 13:30

Mitarbeiterinnen für Mobile Kinderkrankenpflege gesucht. Seit 2001 unterstützt der Verein MOKI (Mobile Kinderkrankenpflege) im Burgenland Eltern bei der Pflege von chronisch kranken, behinderten und schwer kranken Kindern.

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Um das Betreuungsangebot ausweiten zu können, werden im Südburgenland freiberuflich tätige Diplomkinderkrankenpflegerinnen gesucht. Ziel sei es, die mobile Versorgung flächendeckend anbieten zu können, erklärte Gesundheitslandesrat Peter Rezar (SPÖ) am Mittwoch in Eisenstadt.

Im Gründungsjahr betreute der Verein vier Kleinkinder, 2012 waren es bereits 270. Die zehn für MOKI Burgenland tätigen Diplom-Kinderkrankenpflegerinnen leisteten 2.700 Einsatzstunden, berichtete Geschäftsführerin Doris Spalek.

Zum Aufgabengebiet gehört neben der Betreuung von Frühgeborenen auch die Pflege von Kindern und Unterstützung der Eltern nach chirurgischen Eingriffen sowie bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus. Der Verein steht den Eltern außerdem bei allen Fragen und eventuellen Unsicherheiten im Umgang mit ihrem frühgeborenen Kind beratend zur Seite.

Für Eltern, deren Kinder palliativ betreut werden sowie an Behinderungen oder chronischen Erkrankungen leiden, biete MOKI eine Entlastungspflege an, damit Eltern ihre sozialen Netze wieder aufleben lassen können, erläuterte Spalek. In "Miniclubs", die monatlich bereits in über 20 Gemeinden stattfinden, können sich Eltern im ersten Lebensjahr ihres Kindes untereinander austauschen.

2013 wurden vom Land neue Förderrichtlinien ausgearbeitet, so Landesrat Rezar. Für Familien wurde der Selbstbehalt pro Pflegestunde von 10,90 auf 10 Euro verringert, 30 Euro übernimmt jeweils das Land. Im Vorjahr wurde die mobile Kinderhauskrankenpflege vom Burgenland mit insgesamt 170.000 Euro unterstützt.