Erstellt am 01. Juni 2013, 12:34

Mitterlehner fordert eine neue Industriewelle. Die Wirtschaftsminister Österreichs, der Schweiz, Deutschlands und Liechtensteins wollen die Industrie in ihren Ländern stärken. Das bekräftigten sie bei einem zweitägigen Treffen am Freitag und Samstag in Basel. Wirtschaftsminister Mitterlehner sprach sich für eine "Re-Industrialisierung" aus.

"Um Arbeitsplätze und Know-how am Standort Europa zu sichern, müssen wir vor allem die Re-Industrialisierung forcieren. Wir brauchen eine neue Industriewelle, der Weg dorthin führt auch über mehr Investitionen in Forschung und Entwicklung", erklärte Mitterlehner.

Themen in Basel waren auch die Energie- und Rohstoffpolitik - konkret der koordinierte Ausbau und Betrieb von Pumpspeichern. Dazu gibt es ein trilaterales Abkommen. Mitterlehner: "In diesen Fragen müssen wir uns in Zukunft noch besser abstimmen. Wir brauchen Strom auch in den Zeiten, in denen der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint und setzen daher auf Pumpspeicher zur Produktion von Ausgleichsenergie." Die Energiekosten seien derzeit die größte Herausforderung für die Europäer, sagten Mitterlehner und sein deutscher Amtskollege Rösler.

Seit 1976 gibt es jährliche Treffen der Wirtschaftsminister von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Liechtenstein war heuer erstmals dabei.