Erstellt am 15. Mai 2012, 18:54

Mobiles Büro für Schwerverkehrskontrollen. Wegen bei Schwerfahrzeugkontrollen zutage getretener technischer Mängel stellte die Exekutive im Vorjahr in Burgenland 8.969 Anzeigen aus.

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1.463 Kennzeichen nahm die Polizei wegen Gefahr in Verzug ab. Die Lkw-Unfälle insgesamt gingen dabei 2011 um 25 Prozent zurück. Künftig sollen rollende Büros die organisatorische Abwicklung der Kontrollen erleichtern. Zu diesem Zweck kommt ein am Dienstag in Eisenstadt präsentierter "Bürobus" zum Einsatz.

Das Fahrzeug wurde um 8.000 Euro aus Mitteln des Verkehrsressorts umgebaut. Nun sollen administrative Tätigkeiten - etwa die Anfertigung von Kopien, allgemeine Schreibarbeiten oder Auswertungen von Gutachten - direkt an Ort und Stelle und nicht erst auf der Dienststelle erledigt werden können. "Das bringt enorme Vorteile", erklärte Landesrätin Michaela Resetar (V). Im Burgenland werden im Jahr an 215 Tagen Lkw-Kontrollen durchgeführt. An 165 Prüftagen kommt dabei der Lkw-Prüfzug des Bundes zum Einsatz, an weiteren 50 Tagen rücken Techniker des Landes aus.