Erstellt am 12. November 2015, 14:01

von APA/Red

Wirtschaftskammer will Öffi-Angebot im Burgenland verbessern. Die Sparte Transport und Verkehr der Wirtschaftskammer will im Burgenland die Mobilität und das Angebot im Bereich des Öffentlichen Verkehrs verbessern.

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Dazu werden Gemeinden Module angeboten, mit denen sie Mikro-ÖV-Systeme entwickeln können, hieß es am Donnerstag anlässlich der Präsentation in Eisenstadt.

Rahmenbedingungen für die Umsetzung des neuen Systems bilden unter anderem die Einbindung neuer Gebiete in den Personen-, Regional- und Nahverkehr sowie eine Verringerung des Individualverkehrs. Außerdem sollen bestehende Strukturen genützt werden.

Im Hinblick auf das bei den lokalen Personenbeförderungsbetrieben vorhandene Know-how will man auch diese einbinden. Um Beförderungsleistungen durchführen zu können, sei eine Konzession nach dem Gelegenheitsverkehrsgesetz bzw. Kraftfahrliniengesetz erforderlich.

Das Angebot, das sich an Kommunen, aber auch an Gemeindeverbände richtet, umfasst neben einem Basismodul auch Module mit den Schwerpunkten Kindergarten, Pendler, sowie Freizeit und Tourismus. Die Module sollen einzeln, aber auch in Kombination offeriert werden. Die Sparte Transport und Verkehr will auch eine kostenlose Erstberatung anbieten.

"Mobilitätsangebote müssen so gestaltet werden, dass sie flexibel, innovativ, sicher, leistbar und vor allem nachhaltig sind", so Martin Horvath, Spartenobmann Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Burgenland.

"Das Land Burgenland will die Mobilität im ländlichen Raum, in den Gemeinden weiter verbessern", erklärte Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ). Die Gesamtverkehrsstrategie des Burgenlandes stehe unter dem Motto: "Gemeinsam mehr erreichen".

Im Burgenland gibt es nach Angaben der Wirtschaftskammer 175 Personenbeförderungsunternehmen, davon 57 im Bereich des Busgewerbes, 110 Taxiunternehmen und 83 Mietwagenfirmen mit Pkw. Sie beschäftigen insgesamt 730 Mitarbeiter und verfügen über 870 Fahrzeuge.