Erstellt am 23. Januar 2014, 10:51

Neue Umleitungsschilder für Notfälle auf Autobahnen. Ein neues Beschilderungssystem soll bei Notfällen auf Autobahnen und Schnellstraßen im Burgenland den Verkehrsteilnehmern eine Orientierungshilfe bieten. Seit Jahresende sind die Umleitungsschilder aufgestellt.

Rund 100.000 Euro haben die Asfinag und das Land Burgenland dafür aufgewendet, hieß es am Donnerstag in einer Aussendung.

"Rasches und vor allem sicheres Rückkehren auf die Autobahn ermöglicht"

"Wenn ein Autobahnabschnitt, zum Beispiel aufgrund eines schweren Unfalls, gesperrt ist, zeigen die gelben Tafeln den Verkehrsteilnehmern, wie sie bei der nächsten Auffahrt wieder auf die Autobahn kommen", so der Geschäftsführer der Asfinag Service GmbH, Josef Fiala. Die Routen seien so gewählt worden, dass sie auch Lkw und Schwertransporter nutzen können.

"Das Burgenland gehört zu den ersten Bundesländern, in dem die neue Beschilderung als Orientierungshilfe im Notfall umgesetzt wurde. Damit ist gewährleistet, dass ein möglichst rasches und vor allem sicheres Rückkehren auf die Autobahn - ohne mühsame Streckensuche - ermöglicht wird", erklärte Landesrat Helmut Bieler (SPÖ).

Bestehende Umleitungsstrecken hätten sich bewährt

Die einzelnen Umleitungsrouten sind mit Nummern versehen. So steht beispielsweise "U17" für den Abschnitt auf der S31 mit den Anschlussstellen Eisenstadt Mitte und Eisenstadt Ost.

Werden diese Umleitungen aktiv, kann aufgrund der Kennzeichnung über den Verkehrsfunk im Radio die entsprechende Umleitung bekannt gegeben werden. Bereits bestehende Umleitungsstrecken wie etwa jene auf der Südautobahn (A2) im Wechselgebiet hätten sich im Ereignisfall bereits bestens bewährt, hieß es.