Erstellt am 23. Januar 2015, 19:38

von NÖN Redaktion

Neue Vorwürfe gegen Simandl. Eine Baufirma soll an Simandls Haus gearbeitet haben, dies soll der Begas verrechnet worden sein.

Rudolf Simandl, Ex-Chef der Begas, für ihn gilt die Unschuldsvermutung.  |  NOEN, BVZ Archiv
Der Wirtschaftskrimi um die mutmaßlichen Malversationen von Rudolf Simandl, dem früheren Chef der Begas, heute Energie Burgenland, weitet sich aus. Vor Kurzem hat die burgenländische Baufirma Hans Böchheimer und ihre Mutterfirma Teerag Asdag zwei Selbstanzeigen bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft und bei der Finanz eingebracht. Sie hat ein weiteres Ermittlungsverfahren eingeleitet, das berichtet der Kurier in seiner morgigen Ausgabe.

Im Prinzip geht es darum, dass die Teerag Asdag Leistungen an Simandls - für den die Unschuldsvermutung gilt - Haus erbracht haben soll, die der Begas verrechnet wurden. Auch ein weiterer Ex-Mitarbeiter der Begas soll davon profitiert haben.
Die Baufirma und die von ihr engagierten Subunternehmer sollen zwischen Herbst 2008 und Herbst 2010 Bau-Leistungen in Höhe von mehr als 800.000 Euro netto erbracht haben, schreibt der Kurier.