Erstellt am 12. Januar 2011, 13:51

NÖ und OÖ wuchsen am stärksten. Unter den heimischen Bundesländern ist das nominelle Wirtschaftswachstum in Oberösterreich und Niederösterreich zuletzt am stärksten ausgefallen.

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Insgesamt legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Österreich 2008 nominell um 4,1 Prozent zu, dabei wuchsen OÖ und mit +5,3 und +5,2 Prozent am stärksten, geht aus Daten der Statistik Austria von Mittwoch hervor.

Im Westen wuchsen Vorarlberg mit +4,8 und Tirol mit +4,0 Prozent ebenfalls deutlich. Schon schwächer war der BIP-Anstieg in der Steiermark mit +3,6 und in Salzburg mit +3,4 Prozent. Auch in der Bundeshauptstadt Wien expandierte die Wirtschaft 2008 nur um 3,4 Prozent. Schlusslichter waren Kärnten mit +2,6 Prozent und das Burgenland mit +2,7 Prozent.

Mit nur 20,2 Prozent Anteil an der Bevölkerung stellte Wien 26,5 Prozent des gesamtösterreichischen BIP. In mit 19,2 Prozent Bevölkerungsanteil waren es 15,8 Prozent. In OÖ deckten sich Bewohner- und BIP-Anteil mit 16,9 bzw. 16,7 Prozent.

Regional das höchste Pro-Kopf-BIP gab es 2008 in Wien und in Linz-Wels mit jeweils 44.700 Euro, gefolgt von Salzburg und Umgebung mit 42.600 Euro sowie dem Wiener Umland/Südteil mit 40.800 Euro und Graz mit 39.100 Euro. Regional am niedrigsten war das Pro-Kopf-BIP im Weinviertel mit 16.800 Euro und im Mittelburgenland mit 18.700 Euro sowie im Mühlviertel mit 19.100 Euro. Im Durchschnitt lag das BIP pro Kopf bei 34.000 Euro. Absolut betrug das BIP in Österreich im Jahr 2008 laut Statistik Austria 283,085 Mrd. Euro.

Die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte legten 2008 um 3,5 Prozent auf 167,66 Mrd. Euro zu, dabei am stärksten in OÖ mit +4,0 Prozent und am schwächsten in Vorarlberg mit +2,6 Prozent. In Wien betrug der Anstieg 3,4 Prozent.