Erstellt am 09. November 2011, 14:26

Novellierung der Pendlerpauschale gefordert. Das Burgenland ist ein Land der Pendler. Aktuell arbeiten 87.000 Menschen nicht in ihrer Heimatgemeinde, davon müssen 42.000 für ihre Arbeit sogar das Bundesland wechseln. Das Pendlerforum Burgenland - laut SP-Klubobmann Christian Illedits eine "starke Lobby" für die Pendler - hat sich nun neu aufgestellt und am Mittwoch in Eisenstadt präsentiert.

„Endstation - bitte alle aussteigen“ und auf andere Verkehrsmittel umsteigen heißt es bislang in Wien Heiligenstadt für die Pendler nach Klosterneuburg und retour. Mehr Komfort würde die Verlängerung der U4 bringen – Technik- und Finanzierungsfragen müssen allerdings erst geklärt werden.FRIESENBICHLER  |  NOEN
Nach zehn Jahren als Obmann hat Peter Grandits sein Amt an SP-Landtagsabgeordneten Wolfgang Sodl übergeben. Eine seiner Forderungen: Die Deckelung bei der Pendlerpauschale müsse angepasst werden, so Sodl.

Auch Illedits sprach sich bei der Pressekonferenz für eine Novellierung sowie eine Erhöhung der Pendlerpauschale aus. Das Geld dafür solle entweder von einer eingeführten Millionärssteuer kommen oder von den 250 Mio. Euro Mehreinnahmen durch die Mineralölsteuer, meinte der SP-Klubobmann.

"Dieses Geld ist da. Dieses Geld - das ist unsere momentan aktuelle Forderung dezidiert für die Pendler - sollte in einem hohen Ausmaß den Pendlern zurückgegeben werden. Eben mit einer Erhöhung einer novellierten, gerechten kilometerbezogenen Pendlerpauschale", sagte Illedits, der 20 Prozent Erhöhung gerecht finden würde.