Erstellt am 12. Oktober 2011, 00:00

Nummer eins in Albanien. RAIFFEISEN / Die Bank steht Geldinvestoren, die in Albanien investieren möchten, mit Rat und Tat auch vor Ort zur Verfügung.

Besuch in Tirana. Raiffeisen-Vorstandsdirektor Friedrich Nikolaus, Generaldirektor-Stellvertreter Rudolf Könighofer, Generaldirektor Julius Marhold und Raiffeisen Albanien-Generaldirektor Stellvertreter Alexander Zsolnai (v.l.) vor dem Bunker des ehemaligen Diktators Enver Hoxher und dem modernen Glasbau, in dem die Raiffeisenbank Albanien untergebracht ist. SEEBACHER / MONTAGE: KÖNIG  |  NOEN
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VON DORIS SEEBACHER (AUS ALBANIEN)

Wussten Sie, dass Tirana die Hauptstadt von Albanien ist? Dass jeder Albaner im Durchschnitt fast drei Handys besitzt? Oder dass Raiffeisen in Albanien mit 30 Prozent Marktanteil die absolute Nummer eins unter den dort ansässigen Banken ist? 2004 wurde die damalige Sparkasse von Raiffeisen übernommen, mittlerweile zählt man dort bereits über 600.000 Kunden.

Nicht nur Albanien profitiert dabei von Raiffeisen. Auch österreichische Investoren wie die STRABAG oder die EVN nutzen die Zuverlässigkeit der Bank in einem Land, das noch nicht einmal annähernd in der EU ist und bis 1990 noch streng kommunistisch regiert wurde.

Mangelnde Infrastruktur  soll Investoren locken

 

Aus diesem Grund mangelt es in Albanien auch nach wie vor an Infrastruktureinrichtungen wie Kläranlagen, Energieversorgung, Müllverbrennungsanlagen oder Straßen. Der Österreicher Alexander Zsolnai ist als stellvertretender Generaldirektor der Raiffeisenbank Albanien tätig und lobt das Land wegen seiner Schönheit, seiner Gastfreundlichkeit und wegen seiner Chancen für Investoren. Ein überdurchschnittlich hohes Wirtschaftswachstum von 3,5 Prozent, eine moderate Inflationsrate sowie ein konstanter Wechselkurs sollen diese ins Land locken.

Raiffeisen Burgenland  unterstützt Investoren

 

Und auch Julius Marhold, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank Burgenland, lobt das Land. „Albanien ist ein kleiner, aber feiner Wirtschaftsmarkt. Und: „Haben Kunden Interesse, in diesen Markt zu expandieren, kooperieren wir mit der Raiffeisenbank Albanien.“ Viele österreichische Firmen importieren jetzt schon Fleisch, Fruchtsäfte oder Holz. „Burgenländischer Wein ist leider noch nicht dabei“, scherzt dazu der österreichische Botschafter in Albanien, Florian Raunig.